Wir über uns
Wir, das sind drei Kirchengemeinden im ländlichen Raum zwischen Wetterau und Vogelsberg.
Zu unserer Kirchengemeinde Ober-Lais gehören Menschen aus 5 Ansiedlungen: Ober-Lais mit Unter-Lais und Glashütten mit Streithain und Igelhausen. Wir sind ca.
1000 Gemeindemitglieder.
Zu uns gehört die Kirchengemeinde Fauerbach mit ca. 500 Gemeindemitgliedern und die Kirchengemeinde Wallernhausen mit ca. 730 Gemeindemitgliedern. Wir sind drei eigenständige Gemeinden und drei Kirchenvorstände.
Seit der Dekanatsstrukturreform 2006 sind wir untereinander pfarramtlich verbunden.
Um übersichtliche und vor allem vertrauensvolle und leistbare Gemeindearbeit anbieten zu können, haben wir eine neue Lösung gefunden und unsere Dörfer als Seelsorgebezirke den Pfarrämtern zugeordnet. So sind wir in Ober-Lais und Glashütten mit unseren Außenorten eine Kirchengemeinde mit zwei Pfarrerinnen, die beide nicht in unseren Orten wohnen.
Ober-Lais, Fauerbach und Wallernhausen gehört zum Seelsorgebezirk von Frau Pfarrerin Henke, die auch für die organisatorischen und verwaltungstechnischen Dinge in allen vier Dörfern zuständig ist - das Pfarrhaus steht in Wallernhausen. Glashütten gehört zum Seelsorgebezirk von Frau Pfarrerin Hillgärtner - ihr Pfarrhaus ist in Hirzenhain. Sie ist außerdem die Pfarrerin für Hirzenhain und Steinberg.
Gemeindebüros gibt es in Wallernhausen und in Ober-Lais.
Nach einem langen, manchmal aufreibenden Prozess verstehen wir uns als ein Wir.
Unsere Zusammenarbeit in den Kirchenvorständen und Gemeinden ist mehr als nur eine organisatorische Notwendigkeit geworden. Wenn auch im Alltag die Eigenständigkeiten erhalten bleiben, sind die Ortsschilder an unseren Dorfrändern keine inneren Begrenzungen mehr.
Gemeinsam sind wir eingebettet in die gute Zusammenarbeit unserer Region mit den Kirchengemeinden und Pfarrern um uns herum.
Wir haben für unser Kirchspiel ein Leitbild formuliert und Ziele, die ganz unterschiedliche Aspekte beleuchten:
Leitbild Gemeinde Jesu Christi als Glaubendgrundlage Wir wollen in unseren Gottesdiensten und Veranstaltungen von Gott erzählen, vor ihm die Welt ins Gebet nehmen und mit unserer Musik und unseren Lieder ihn loben, ihm unser Leid klagen und füreinander beten. Jesus Christus ist in die Welt gekommen, um uns mit Gott zu versöhnen. Wir wollen miteinander versöhnt leben, die Mühseligen und Beladenen stützen, mit den Fröhlichen lachen und mit den Weinenden traurig sein, und doch von der Hoffnung und Liebe erzählen. Wir wollen uns auf die Menschen einlassen und Verantwortung übernehmen für den Frieden und die Bewahrung der Natur.
Ziel Einladende Kirche Wir wollen zu Festen einladen und uns mit der Gestaltung besondere Mühe geben, um Gemeinschaft erlebbar zu machen - Gemeindefeste, Osterfrühstück, in dier Johanniterkirche - und Konzepte erarbeiten, wie wir den Gottesdienstbesuch verbessern können. Christlicher Glaube lebt in der Gemeinschaft.
Ziel Gemeinde für Kinder und Jugendliche, Elternunterstützende Gemeinde Wir wollen auf Kinder und Jugendliche zu gehen, ihnen orientierte Angebote machen oder ausbauen und Raum eröffnen für ihre Art Kirche zu sein. Wir wollen bei den ältern Gemeindegliedern für Akzeptanz werben.
Ziel Ortskirche Wir wollen Ortskirche bleiben und nicht in einem großen Ganzen untergehen. Die Kirchgebäude und die Menschen der Gemeinde sollen Heimat bleiben. Und trotzdem sind wir bezogen auf unser Kirchspiel und die Region offen für viele Formen der freiwilligen Zusammenarbeit.
Ziel gute Traditionen schätzen - Unterschiede wagen Wir wollen in allen Formen der Zusammenarbeit die unterschiedlichen Traditionen unserer Dörfer achten, werden aber auch überkommene, leer gewordenen Einstellungen überprüfen und für neue Wege werben. Wir wollen nicht versuchen in allen Dörfern auf die gleiche Weise Kirche zu sein, sondern lassen einander Raum für Eigenes. Wir besuchen einander mit Neugier und Respekt.
Ziel Kirchenvorstände als Roter Faden der Gemeinsamkeit Wir wollen als Kirchenvorstände der Rote Faden unseres Kirchspiels sein, Kontakte halten und pflegen, Schwierigkeiten offen ansprechen und Eifersüchteleien begegnen. Wir wollen uns bemühen wenigstens mit einer kleinen Abordnung die Veranstaltungen der anderen zu besuchen und in unseren KVs berichten. Wir wollen an sinnvollen Stellen gemeinsame Projekte in den Blick nehmen, gemeinsam und arbeitsteilig durchführen und für unser Wir werben.
Ziel Bekenntnis Wir wollen unser Bekenntnis zu Jesus Christus und unsere Zugehörigkeit zur Gemeinde nicht scheu verstecken. Wir wollen uns nicht davor scheuen als Mitglieder des Kirchenvorstands erkennbar zu sein und in unserer Funktion auch gegebenenfalls Grußworte zu sprechen, offizielle Besuche zu machen und Grußkarten zu schreiben. Wir sind in dieser Funktion nicht die Vertretung für die verhinderte Pfarrerin, sondern Teil der Gemeindeleitung.
Wir wollen mit den Mittel unserer Öffentlichkeitsarbeit aus dem Leben der Gemeinde berichten und Entscheidungen des Kirchenvorstands offen kommunizieren und vertreten. Was wir nicht offen vertreten und unterstützen können, wollen wir gründlich und notfalls in geschwisterlicher Heftigkeit diskutieren.
Weil wir Gemeinde in der EKHN sind, gelten Bekenntnis und Diskussion auch für die sie und die Entscheidungen des Synode.



